Otmar Issing zur Zukunft Europas

Otmar Issing (Foto), einst Chefvolkswirt und Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank, hat gestern wieder in der FAZ einen großartigen, tollen und klaren Beitrag zur Zukunft Europas veröffentlicht. Alles astrein, was er schreibt, nur beschleicht einen das Gefühl, daß Leute wie er naiv sind. In der Europa-Politik sind nämlich nicht Gutmeinende am Werk, die um das Beste für uns Menschen ringen, sondern eine Räuberbande, die nur unser Bestes will, nämlich unser Geld.

Gericht verbietet Abschiebung nach Ungarn

Ein Asylbewerber darf nicht nach Ungarn überstellt werden. Das hat das Verwaltungsgericht Stuttgart mit Beschluss vom 02. April 2012 entschieden und auf den Eilantrag des Asylanten die Bundesrepublik Deutschland dazu verpflichtet, den Antragsteller nicht nach Ungarn zu überstellen, da ihm dort aufgrund systemischer Mängel des Asylverfahrens die Gefahr einer unmenschlichen und erniedrigenden Behandlung droht. Es ist dasselbe hirnrissige Gericht, das vorher entschieden hatte, ein Asylbewerber darf nicht nach Italien überstellt werden, da ihm dort menschenunwürdige Behandlung droht. Und nach Griechenland darf auch niemand mehr zurückgeschickt werden – nur Geld natürlich. Alle drei Urteile widersprechen EU-Verträgen! Über die Hälfte der Fälle im Gericht betreffen nur Ausländeraufenthaltsrecht, Asyl etc.!

Tipps von WELT-Zschäpitz für Hellas-Crash

Holger Zschäpitz
Keine Angst, liebe Leser, vor dem Hellas-Crash, Holger Zschäpitz (l.) in der WELT hat die rettenden Tipps. Alles halb so schlimm. Wenn Sie gerade nach Griechenland auf Urlaub möchten, wenn es rummst, und die Griechen streiken und veranstalten Straßenschlachten, dann gehen Sie einfach zum Reisebüro und stornieren, schon sind Ihre Euros gerettet. Wer trotzdem geht, sollte Bargeld mitnehmen, die Drachme wird dann billig, und damit ist ihr Urlaub noch billiger. Gebongt! Weiterlesen

Ausland bereitet Euro-Zusammenbruch vor

Bereits gestern berichtete die NZZ über Vorbereitungen der Schweizer Nationalbank für den Euro-Zusammenbruch. Um der Exportwirtschaft zu helfen, hat schon der letzte Nationalbank-Präsident die Unterschwelle des Euro auf 1,20 Franken festgelegt. Seither ist der Kurs genau dort, mehr traut man dem Euro nicht mehr zu. Das Szenario geht nun so, daß Griechen, Spanier und andere Pleitekandidaten ihre Euro im jeweiligen Heimatland in Massen abheben und ins sichere Ausland, also etwa die Schweiz bringen. Weiterlesen

London macht Grenzen dicht, wenn Euro kracht

Die britische Regierung entwirft gerade Pläne, wie sie die Grenzen dichtmacht, wenn der Euro kollabiert oder Griechenland bankrottgeht. Die zuständige Ministerin sagte das offen in einem Zeitungsinterview. Millionen könnten ihren Job verlieren und anderswo Arbeit suchen. Großbritannien würde diese Leute nicht hereinlassen. Sie können aber Gift darauf nehmen, liebe Leser, daß in der Mitte Europas ein Land liegt, das seine Grenzen Tag und Nacht offenhält und jeden zur Bereicherung hereinläßt und mit Sozialhilfe beglückt, obwohl das EU-Recht temporäre Grenzkontrollen erlauben würde.