Otmar Issing zur Zukunft Europas

Otmar Issing (Foto), einst Chefvolkswirt und Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank, hat gestern wieder in der FAZ einen großartigen, tollen und klaren Beitrag zur Zukunft Europas veröffentlicht. Alles astrein, was er schreibt, nur beschleicht einen das Gefühl, daß Leute wie er naiv sind. In der Europa-Politik sind nämlich nicht Gutmeinende am Werk, die um das Beste für uns Menschen ringen, sondern eine Räuberbande, die nur unser Bestes will, nämlich unser Geld.

Die Wulff-Affäre ist noch nicht zu Ende

Die Wulff Affaire ist noch nicht zu EndeWie PI aus gut informierten Kreisen erfahren hat, wird Ex-Bundespräsident Wulff gegen Mitte nächster Woche in Erklärungsnot kommen. Mutige Journalisten werden auf einem bekannten TV-Sender Beweise vorlegen, die grundsätzliche Zweifel an Wulffs Glaubwürdigkeit aufkommen lassen werden. Die Beweislage sieht so aus, dass sie wasserdicht und nicht widerlegbar ist. Somit werden wir gespannt sein, Wulff und seine Getreuen nächste Woche mächtig hampeln und strampeln zu sehen.

Albstadt will Zahngold aus Totenasche

Das kleine schwäbische Städtchen Albstadt ist auf eine neue staatliche Einnahmequelle gestoßen. Das dortige Rechnungsprüfungsamt ist der Meinung, die Stadt sei geradezu verpflichtet, das Zahngold von verbrannten Toten aus dem Krematorium zu fischen und dem Stadtsäckel zuzuführen, um die Kasse aufzubessern, denn es gehöre ihr. Der Vorschlag der Schwaben wird bestimmt Schule machen, die Staatsfinanzen aber nicht retten. Weiterlesen

Ausland bereitet Euro-Zusammenbruch vor

Bereits gestern berichtete die NZZ über Vorbereitungen der Schweizer Nationalbank für den Euro-Zusammenbruch. Um der Exportwirtschaft zu helfen, hat schon der letzte Nationalbank-Präsident die Unterschwelle des Euro auf 1,20 Franken festgelegt. Seither ist der Kurs genau dort, mehr traut man dem Euro nicht mehr zu. Das Szenario geht nun so, daß Griechen, Spanier und andere Pleitekandidaten ihre Euro im jeweiligen Heimatland in Massen abheben und ins sichere Ausland, also etwa die Schweiz bringen. Weiterlesen

Erdogan will türkische Rating-Agentur


Auch bei uns beten Ignoranten in der Presse laufend vor, die türkische Wirtschaft floriere. So dolle ist das aber nicht. Vor zwei, drei Wochen hat die Rating-Agentur Standard & Poors die Kreditwürdigkeit der Türkei heruntergestuft, und das war natürlich eine Majestätsbeleidigung. Padischah Erdogan war zutiefst erzürnt und ist es noch immer. Nun will er (wie einst Merkel und Schäuble) eine eigene, osmanische Rating-Agentur gründen. Die funktioniert dann so, daß Erdogan alle Jahre nach dem Ramadan anruft und sagt, wir haben AAA+++, und die geben es um den Globus und bis zum Mond weiter. Die Finanzwelt zittert schon – glaubt Erdogan.