Die islamische Ehe (Teil 2)

Ehe im Islam

Auch Information und Instruktionen bzgl. Gebet und Menstruation (!) sind Sache des Gatten seiner Frau gegenüber [denn das „Reinheitsgebot“ für das Gebet (salat), das Nachholgebot für das Fasten (saum) und Verbot des Coitus - und nur dessen! - hängen mit der Periode zusammen]. Ghazali mahnt hierzu: „Er hat ja den Auftrag, sie vor der Hölle zu bewahren“ gemäß o.e. Sure 66,6. Der latente Sinn dahinter ist, daß die Unterweisung durch den Ehemann, der Frau „erspare“, zu diesem Zweck außer Haus gehen zu „müssen“ und so ihre „Blöße“ zu bewahren. Denn allein schon ihr Gesicht sei – einem bekannten Hadith zufolge – für den Mann bereits „Blöße“, ‘aura, d.i. wie der Anblick des Schambereiches zum Coitus reizend (s. “Das Prinzip Niqab” ab Abschnitt bei Fn.24).

(Ein Essay in zwei Teilen von Coriolan, hier Teil 1) Weiterlesen